Dritter Messetag: Hessens Co-CIO Roland Jabowski auf Messe-Rundgang

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Nicht wenige, vor allem jüngere Besucher, sprachen sogar am späten Donnerstagmittag noch vom „Höhepunkt“ der CEBIT. Dabei ging es doch am Abend zuvor weder um Künstliche Intelligenz, noch um neueste Computertechniken oder herausragende Innovationen in Sachen Digitalisierung: Nein, vielmehr hatte Deutsch-Rapper Jan Delay mit seiner Band Disko No.1 gut 7.000 Besucher auf dem Freigelände in Partystimmung versetzt. Und anschließend stiegen noch 300 Drohnen auf, die den Himmel über Hannover mit einer bunten Lichtershow verschönerten.

Der hessische Co-CIO Roland Jabkowski im Digitalen Hessen und beim IT-Planungsrat

Ob der Impetus von Delay auch für den stärksten Publikumstag der bisherigen Messe verantwortlich war, ist nicht überliefert. Fest steht: Am Donnerstag verzeichnete das „Digitale Hessen“ den bislang größten Andrang. Mittendrin Hessen Co-CIO Roland Jabkowski, der sowohl die Hessen-Präsenz als auch den benachbarten IT-Planungsrat besuchte. Seine Stationen u.a. das Projekt „Digitale Modellbehörde“.

Grundlagen für die Digitalisierung einer dienstleistungsorientierten Landesverwaltung

Ziel des Pilot-Projekts „Digitale Modellbehörde“, das die Grundlagen für eine noch dienstleistungsorientiertere Landesverwaltung schaffen soll: ein möglichst umfassendes digitales Angebot von Verwaltungsleistungen nach außen und die Sicherstellung einer schnelleren und effizienteren Bearbeitung nach innen. Nächster Halt des Co-CIO: die Präsentation des Cyber Competence Centers - Hessen3C, mit dem das Hessische Innenministerium neue Wege im elementar wichtigen Bereich „Cybersicherheit“ geht.

Cyber-Kompetenzbündelung im Hessen3C

Hessen3C steht für konsequente Kompetenzbündelung und die Zusammenarbeit von Cyber-Spezialisten aus den Bereichen Polizei, der Computer-Emergency Response Teams (CERT-Hessen) und des Landesamtes für Verfassungsschutz - u.a. als zentraler, beratender 24/7-Ansprechpartner für Unternehmen und Verwaltungen. Darüber hinaus ist das Hessen3C als Innovationscenter und interner Dienstleister für alle beteiligten Behörden ausgelegt - etwa mit einem Technologie-Radar und der Begleitung von Entwicklungsprojekten sowie dem Betrieb modernster Lösungen für die Analyse/Auswertung von Daten.

Ein ständiger Hingucker: der Handvenen-Scan zur hochsicheren Authentifizierung

Digitale Sicherheit, die Zweite! – gleichzeitig eine der letzten Anlaufstellen des Co-CIO im „Digitalen Hessen“. Und eine Antwort auf die Frage, wie man heute den Zugang zu Hochsicherheitsbereichen vor „ungebetenen Gästen“ schützt oder auch Zahlungsvorgänge sicher macht: Die HZD beschäftigt sich seit längerem schon mit biometrischen Identifizierungsverfahren und präsentiert in Zusammenarbeit mit Partner „Fujitsu“ auf der diesjährigen CEBIT einen Handvenen-Scan, der via Venenmustererkennung mit Nahfeld-Infrarotlicht die perfekte System-Lösung für den Zutritt zu einem Sicherheitsbereich bietet. Die einfache Handhabung: Hand vor den Scanner, Freischaltung abwarten und eintreten - berührungslos, und hochsicher.

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