Zusammenarbeit mit den Kommunen

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Ansicht von Fachwerkhäusern in Buedingen.
Ansicht von Fachwerkhäusern in Buedingen.

Die Mehrzahl der Kontakte zum Bürger und zur Wirtschaft wird durch kommunale Verwaltungen erbracht, die wiederum eine Vielzahl von IT-Systemen einsetzen. Dadurch entstehen den Kommunen erhebliche Aufwände, die sich durch die hohe Anzahl und deren Kleinteiligkeit vervielfachen. Gerade hier gibt es große Effizienz­potenziale durch Kooperationen, die die Kommunen nutzen sollten. Das Land kann seine Erfahrungen im Bereich des E-Government mit den Kommunen noch enger teilen, indem die Zusammenarbeit zwischen dem Land Hessen und den hessischen Kommunen weiter ausgebaut wird.

 

Dafür werden die bereits bestehenden Kooperationen zwischen Land, Kommunen und den jeweiligen IT-Dienstleistern verstetigt und andere erfolgreiche Kooperationen wie beispielsweise der Ausbau der Breitbandversorgung oder der Digitalfunk werden fortgeführt. Darüber hinaus sollen neue Kooperationsfelder erschlossen werden. Wichtig hierfür ist der Abbau von Kooperationshürden im Bereich der gemein­schaftlichen Planung, Errichtung, Betrieb und Weiterentwicklung von informations­technischen Systemen. Deshalb engagiert sich Hessen im IT-Planungsrat für die Neugestaltung rechtlicher Rahmenbedingungen, Schaffung gemeinsamer Standards sowie die Förderung von föderalen IT-Kooperationen.

 

So sollen z.B. mit der Einkaufsgenossenschaft zwischen den Partnern Land, eKom21 und Goethe-Universität Frankfurt künftig rechtssicher und kostengünstig gemeinsame Beschaffungsvorhaben realisiert werden. Diese Basis bietet den Partnern auch Gelegenheit, schrittweise Felder weiterer Aktivitäten und damit weitere Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Ziel ist es, mit den Erfahrungen einer solchen gemeinsamen Organisationseinheit dazu beizutragen, künftig IT-Koopera­tionen über die Verwaltungsebenen hinweg ohne die üblicherweise langwierigen Entscheidungsprozesse und komplexen Organisations- und Finanzierungsfragen effektiv und wirtschaftlich zu realisieren.

 

Neben erheblichen Produktivitätspotenzialen bringen diese Entwicklungen aber auch die Möglichkeit ein einheitliches Mindestsicherheitsniveau zu erreichen. Dazu unterstützt das Land den Auf- und Ausbau von kommunalen Informationssicherheitsmanagementsystemen. So ist z.B. die Benennung kommunaler Informationssicherheitsbeauftragter im Wege interkommunaler Zusammenarbeit (IKZ) förderungsfähig und das Land öffnet sein Computer Emergency Response Team (CERT) auch für kommunale Nutzer.

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