Mobile Devices

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Illustration Mobiltelefon mit Social-Media-Wolke.
Illustration Mobiltelefon mit Social-Media-Wolke.

Mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets erweitern seit Jahren das Portfolio behördlicher Informationstechnik. In der Hessischen Landes­verwaltung werden landesweit seit den Jahren 2006 Blackberry und seit 2011 auch iOS-Endgeräte über zentrale Infrastrukturen in das Landesnetz ein­gebunden.

 

Die Nutzung dieser mobilen Technik hat sich über viele Jahre bewährt. Durch den bereit gestellten Zugriff auf dienstliche E-Mails, den Kalender und  Kontakte können Prozesse beschleunigt, bessere Reaktionszeiten realisiert und insgesamt die Mobilität der Mitarbeiter sowie die Erreichbarkeit von Ansprechpartnern und Entscheidern erhöht werden. Die gesicherte Verwendung von Smartphones und Tablets leistet somit auch einen Beitrag zur Effizienzsteigerung der hessischen Landesverwaltung.

In den kommenden Jahren sollen die bestehenden Lösungen für die mobilen Endgeräte weiter ausgebaut werden. Effizienzaspekt sowie eine ausreichende Informationssicherheit und die angemessene Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Vorgaben stehen dabei im Vordergrund.

 

Da der Einsatz von Smartphones und Tablets grundsätzlich jedoch auch mit systemspezifischen Risiken verbunden ist, müssen insbesondere mögliche Gefähr­dungen der gemeinsam genutzten Infrastruktur ausgeschlossen und die geräte­typischen Risiken (z.B. Geräteverlust, Verlust der Vertraulichkeit der Daten) minimiert werden.

 

Im ersten Quartal 2015 werden beispielsweise die technischen Geräte­richtlinien („policies“) neu gefasst. Um den funktionalen Nutzen zu erhöhen, soll der kontrollierte Einsatz von Apps sowohl für Blackberry als auch für iOS-Endgeräte ermöglicht werden. Für beide Systemgruppen wird es daher unter­schiedliche Ausprägungen geben, darunter auch eine Variante, die die Nutzung einer begrenzten Zahl ausgewählter und geprüfter Anwendungen („Apps“) durch „whitelisting“ erlaubt. Dabei muss die Entscheidungshoheit der Ressorts gewahrt und gleichzeitig die genannten Schutzziele sichergestellt werden.

 

Auf Basis eines standardisierten Prozesses können künftig sowohl die „policies“ evaluiert und die „whitelist“ fortgeschrieben werden. Das Gerätemanagement („mobile device management“) erfolgt durch die Hessische Zentrale für Daten­verarbeitung und wird weiter ausgebaut.

 

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