Elektronische Rechnung

Durch das Inkrafttreten der EU-Richtlinie 2014/55 muss die öffentliche Verwaltung bis November 2018 in der Lage sein, elektronische Rechnungen von Lieferanten anzu­nehmen.

 

Das Land Hessen ist bereits seit 2013 in der Lage elektronische Rechnungen anzu­nehmen. Ein medienbruchfreies rein elektronisches Verfahren wird mit der Integration des E-Rechnungsverfahrens in den elektronischen kreditorischen Rechnungs- und Gutschriftsworkflow erfolgen (siehe elektronische Eingangsrechnung). Damit haben alle Lieferanten des Landes Hessen die Möglichkeit Rechnungen elektronisch an das Land zu senden.

 

Dies wird dazu führen, dass das Land Hessen bereits vor Verfügbarkeit der europäischen Norm elektronische Rechnungen seiner Lieferanten annehmen und durchgängig elektronisch verarbeiten kann. Damit wird die Anzahl an Rechnungen, die in Papierform verarbeitet werden müssen, kontinuierlich abnehmen und der damit verbundene manuelle Aufwand sinken.

 

Die Nutzung der E-Rechnung durch Lieferanten bedingt diverse technische Voraus­setzungen, damit eine einwandfreie Verarbeitung erfolgen kann. Es müssen standardisierte strukturierte Daten übermittelt werden. Der wesentliche Mehrwert besteht in der Nutzung dieser strukturierten und standardisierten Daten, welche die manuelle Nacharbeit erheblich verringert und die Datenqualität bei der Buchung deutlich erhöht. Es ist auch davon auszugehen, dass die Einsparpotentiale bei Einsatz der elektronischen Rechnung auf Lieferantenseite zu einer breiten Akzeptanz führen.

 

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