Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU)

Während Konzerne und große Unternehmen in der Regel über ein reifes Risiko- und damit auch IT-Sicherheitsmanagement verfügen, sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in der Regel primär auf ihre Kernkompetenzen fokussiert und verfügen weder über ein der Bedrohungslage angemessenes Risikobewusstsein noch über ein dediziertes IT-Sicherheitsmanagement.

 

Auf der anderen Seite können diese Unternehmen nicht im globalen Wettbewerb bestehen, wenn sie auf die Integration moderner Informations- und Kommuni­kationstechnik in Ihre Produkte verzichten. Moderne Produktionsprozesse sind auf die unterbrechungsfreie Interaktion mit Vorlieferanten, Logistikpartnern und Kunden ebenso angewiesen wie auf die Wartung und Pflege von Maschinen (Stichwort: „Industrie 4.0“). Beides bedingt, dass auch KMU verstärkt bislang aus Sicherheitsgründen abgeschottete Netze für diese technische Interaktion öffnen müssen. Darüber hinaus müssen auch Faktoren wie staatlich gelenkte Industrie­spionage oder die kriminell motivierte Konkurrenzspionage berücksichtigt werden.

 

Mit dem Vorhaben Cybersicherheit@Hessen engagiert sich das Hessische Innen­ministerium in diesem Handlungsraum. Schwerpunkt verschiedener Aktionen ist es, KMU über die Bedrohungslage und die Unterstützungsangebote des Landes zu informieren. Herauszuheben sind dabei die gemeinsamen Veranstaltungen mit den Industrie- und Handelskammern zum Thema digitaler Wirtschaftsschutz.

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