Vorhaben KONSENS

Mit dem Vorhaben KONSENS (Koordinierte neue Software-Entwicklung der Steuerverwaltung) wird von allen Bundesländern in einem abgestimmten Verfahren einheitliche Software für das Besteuerungsverfahren gemeinsam entwickelt, beschafft und eingesetzt. Das Vorhaben KONSENS besteht aus Einzelverfahren, die in der Verantwortung verschiedener Bundesländer entwickelt werden. Die eng verzahnten und voneinander abhängigen Einzelplanungen werden von einer gemeinsamen Steuerungsgruppe zu einer Gesamtplanung zusammengeführt und verantwortet.

 

Hessen ist eines der fünf Länder der Steuerungsgruppe IT (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen), die die Strategie und Architektur der Informationstechnik der Steuerverwaltungen für alle 16 Länder einvernehmlich bestimmen und verantworten. Diese fünf Länder sind grundsätzlich auch die Standorte für die Softwareentwicklung. In diesem Rahmen hat Hessen die Verantwortung für die Neukonzeption und Weiterentwicklung des Grundinformations­dienstes und den Ausbau der länderumfassenden Namensauskunft zur Bekämpfung des Steuerbetrugs übernommen. Weiterhin hat Hessen die Federführung bei der bundesweiten Einführung eines einheitlichen IT Servicemanagements (ITSM). Für den Grundinfor­mations­dienst, der für alle Steuerpflichtigen die relevanten Stammdaten (z.B. Name, Anschrift, Bankverbindung, etc.) verwaltet, soll mit GINSTER (Grundinformationsdienst Steuer) eine neue bundeseinheitliche Lösung geschaffen werden, die dem aktuellen Stand der Technik entspricht. In diesem Zusammenhang sollen auch neue Anforderungen berücksichtigt werden, die im bisherigen Verfahren nicht realisiert sind.

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