Dritter Messetag - "Bergfest"

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Der bayerische Finanzstaatssekretär Albert Füracker und hessische Minister des Innern und für Sport Peter Beuth nach der Unterzeichnung der Ländervereinbarung, die Aktivitäten im Bereich E-Government gemeinsam weiterzuentwickeln.
Der bayerische Finanzstaatssekretär Albert Füracker und hessische Minister des Innern und für Sport Peter Beuth nach der Unterzeichnung der Ländervereinbarung, die Aktivitäten im Bereich E-Government gemeinsam weiterzuentwickeln.

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Bajuwarische Blasmusik, ein bilateraler Letter of Intent und jede Menge Trubel im „Digitalen Hessen“

Zum bestens besuchten CeBIT-Bergfest am Mittwoch unterzeichnet Innenminister Peter Beuth eine E-Government-Kooperation mit dem Freistaat Bayern - von der HZD gibt´s dazu ein Hightech-Präsent der Marke HessenPC 3.0 -

Ein bisschen Folklore musste sein. In Krachlederhose und zünftiger Tracht hatte am späten Nachmittag eine urige BlechblasCombo zur Unterzeichnung der künftigen E-Government-Zusammenarbeit zwischen Hessen und dem Freistaat Bayern gerufen.

Staatssekretär Albert Füracker war aus dem Bayerischen Finanzministerium angereist, um mit Hessens Innenminister Peter Beuth auf der HZD-Plattform in Halle 7 den Kooperationsvertrag zu unterzeichnen. Für Hessen ein weiterer Schritt zur „Digitalen Verwaltung 2020“ – von dem besonders die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen des Landes profitieren..

 

Die Verwaltung einfach, schnell und sicher erreichen - über 24 Stunden, an sieben Tagen der Woche

Denn: Egal ob Anwohner-Parkausweis, Beantragung einer Geburtsurkunde oder polizeiliches Führungszeugnis - das hessische Servicekonto macht es künftig kinderleicht, online auf Verwaltungsdienstleistungen zuzugreifen. Für die Umsetzung, so der Inhalt der „Letter of Intent“ getauften Absichtserklärung, erhält Hessen vom Freistaat die Nutzungsrechte an bayerischen Basisdiensten und dazugehörigen Schnittstellen, wie etwa die zentrale Authentifizierung oder die rechtssichere elektronische Erreichbarkeit. Vereinbart wurde zudem die jeweilige Einbeziehung der kommunalen Dienstleister AKDB (Bayern) und ekom21 (Hessen), die eine gemeinsame Nutzung der verschiedenen Komponenten technisch evaluiert, bereits vorgeführt und als Prototyp auf der CeBIT präsentiert haben.

 

Ein Tablet der Marke HessenPC 3.0 für den Innenminister 

„Diese Zusammenarbeit ist die erste Kooperation unter Ländern nach Artikel 91c Absatz 3 des GG - ein Novum in der deutschen Verwaltung“, so Innenminister Peter Beuth, der - Stichwort neue Produktpalette im HessenPC 3.0 - im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung vom Technischen Direktor der HZD, Thomas Kaspar, ein frisch ausgestattetes Tablet in Empfang nehmen konnte.

 

Zwölf Mal mehr IT als Schoki und Käse - zusammen

Die kleine Alpenrepublik Schweiz, durch insgesamt 60 Aussteller als CeBIT-Partnerland im eigenen Pavillon vertreten, hat - das darf man jetzt schon konstatieren - als CeBIT-Partner restlos überzeugt. Mit digitaler Kompetenz und nebenbei auch dem bereits fünften Titel eines „Innovations-Weltmeisters“ im Global Innovation Index (GII). Diesen Titel gewinnt nur, wer konsequent in Forschung & Lehre investiert und eben damit das Unternehmens-Knowhow und hochwertige Software-Lösungen entwickelt. Mittlerweile exportieren die Eidgenossen, rund zwölf Mal mehr IT als Käse und Schokolade - zusammen gerechnet. Könnte doch ein gutes Beispiel für den großen Nachbarn Deutschland sein. Immerhin: Im „Digitalen Hessen“ wird nicht nur während der CeBIT fleißig für die nächste “Innovations-WM“ gearbeitet. Gut so.