Vierter Messetag - Kurzes Durchatmen vor dem Finale

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Der Hessenstand auf der CeBIT 2016 - Rückenansicht
Der Hessenstand auf der CeBIT 2016 - Rückenansicht

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Kurzes, aber bestens gesichertes Durchatmen vor dem Finale

Die CeBIT 2016 hat die Halbzeit hinter sich und schickt die Drohnen ins Rennen - im digitalen Hessen freut man sich derweil schon auf eine 50-köpfige Delegation aus Brasilien.

 

Bevor es am morgigen Schlusstag an dem Hessen-Stand - Justizstaatssekretär Thomas Metz und eine Brasilien-Delegation werden erwartet - noch einmal interessant wird, hat sich die CeBIT fast ein wenig Entspannung verordnet: Während draußen auf der Messe-Treppe vor Halle 7 fleißig Frühlingssonne getankt wird, fliegen in Halle 16 die Wettkampf-Drohnen über einen eigens errichteten Hindernis-Parcours. Und in direkter Nachbarschaft zu den erneut rege besuchten Hessen-Präsenzen erobert der humanoide Mini-Roboter „Pepper“ die Besucherherzen - in 20 Sprachen.

 

Sicherheit groß geschrieben

Gute Gelegenheit also, sich zwischendurch einem Dauerbrenner im allgegenwärtigen Diskurs um die „digitale Transformation“ zu widmen: Sicherheit.
In Hessen, wo sich eine der europaweit größten Konzentrationen an Forschungseinrichtungen zu diesem Bereich befindet und Innenminister Peter Beuth im Februar noch den „Cybersicherheits-Gipfel“ in Frankfurt initiiert hat, ein Thema, das ganz oben auf der Agenda steht. Natürlich auch in Halle 7, denn sowohl beim IT-Planungsrat als auch im „Digitalen Hessen“ wird Sicherheit groß geschrieben - und in den Fokus gerückt.

 

Hochsicherer Zugriff auf zentrale Daten von jedem Notebook, Mac oder PC aus

An Stand D40 etwa präsentiert sich mit Avira (Mitglied der Initiative “IT-Security made in Germany“) ein weltweit renommierter, von rund 100 Millionen Anwendern geschätzter Mit-Aussteller. Avira entwickelt seit 25 Jahren Sicherheitsinstrumente zum Schutz gegen Virenattacken und Hackerangriffe. Die Ecos Technology GmbH wiederum hat sich auf die Entwicklung hochsicherer Lösungen für den mobilen und externen Datenzugriff spezialisiert. Ecos-Lösungen ermöglichen Behörden, öffentlichen Verwaltungen oder Unternehmen den Zugriff auf zentrale Daten/Anwendungen von jedem beliebigen Notebook, Mac oder PC aus.

 

Schutz von Kindern im Digitalen Datenraum

Ein weiterer, zunehmend drängender Fragenkomplex: Wie schützt man Kinder im Digitalen Datenraum? Wie geht man mit Mobbing, wie mit Kriminalität gegenüber den Jüngsten um? Das war das Thema einer spannenden Diskussion auf der „Open Stage“ der Global Conferences in Halle 8. An der Diskussion nahm auch die Initiative „WhiteIT - alliance for children“, vertreten durch ihren Vorsitzenden Ralf Nickel, und damit auch ein Partner des Landes Hessen teil. WhiteIT - ein Bündnis von mehr als 70 Partnern, das technische und präventive Lösungen zur Verhinderung des sexuellen Missbrauchs an Kindern und dessen Online-Darstellung entwickelt - präsentiert auf der Hessen-Präsenz beispielsweise eine an polizeiliche Ermittler gerichtete Infrastruktur-Lösung, die bei der Verfolgung von Kindesmissbrauchs-Darstellungen Unterstützung bietet.

 

Reibungsloser Datenaustausch, Redundanzen abbauen, bestmögliche Ermittlungsarbeit

Das „Child Abuse Prevention System“ CAPS, von einer Projektgruppe des WhiteIT-Bündnisses entwickelt, bietet über seine Schnittstellen mit bereits etablierten Ermittlungs- und Auswertesystemen auch die Möglichkeit, Ergebnisse zu teilen, zu erkennen, auszutauschen und damit die Möglichkeit weitläufig Redundanzen abzubauen. Zudem bewirkt der hohe Grad an Automatisierung eine deutliche Effektivitätssteigerung - der Datenaustausch, regional, national und international, findet reibungslos statt - bei höchstmöglicher Sicherheit.