Zweiter Messetag - wegweisende Kooperationen und mehr ...

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Finanzminister und CIO des Landes Hessen, Dr. Thomas Schäfer, und IT-Beauftragte der Länder präsentieren die unterzeichnete Kooperationsvereinbarung des Modellvorhabens
Finanzminister und CIO des Landes Hessen, Dr. Thomas Schäfer, und IT-Beauftragte der Länder präsentieren die unterzeichnete Kooperationsvereinbarung des Modellvorhabens "Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“

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Wegweisende Kooperationen, jede Menge Prominenz und ein Nacht-Nachschlag

- Tag zwei der digitalen Leitmesse brummt kräftig, die Hessen-Präsenz rockt und eine Alphorn-Party mit Klavier lässt aufhorchen -

 

Ein Novum bei der CeBIT 2016: Zum ersten Mal gab´s keine sonntägliche Eröffnungsfeier im Kuppelsaal des Congress Centrums. Stattdessen: Die „CeBIT Welcome Night“, mit einer selbstredend „kreativen Inszenierung“ am Montagabend. Unter anderem zu bewundern: Rund 2.800 Gäste, ein Roter Teppich in Halle 9, zwei tierisch große Bernhardiner des Partnerlandes Schweiz, dazu ein Pianist, der samt Instrument kopfüber in der Luft hing - und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der mit einem milliardenschweren Zehn-Punkte-Plan Deutschlands „Digitale Strategie 2025“ ausrief.

 

Transformation zur „Digitalrepublik“

Wichtigste Ziele dieser Agenda: Die weltweit leistungsfähigste Infrastruktur mit einem Gigabit-Glasfasernetz auch auf dem Land und der Aufbau einer Digitalagentur als Schaltzentrale. Schließlich müsse ganz Europa „wettbewerbsfähig bleiben in dieser datengetriebenen Ökonomie“. Damit war er fast schon bei EU-Kommissar Günther Oettinger, der am Nachmittag noch eine kontinentale Digitalpolitik forderte, die nicht an den Grenzen der 28 EU-Mitgliedsstaaten haltmache. Und irgendwie auch im Fahrwasser von BDI-Präsident Ulrich Grillo, der „Gefahr in Verzug“ wähnt - eben wegen des „dramatisch stockenden“ Netz-Ausbaus. 

 

Angela Merkel, Drohnen, Miniroboter „Pepper“ und eine zufriedene HZD-Doppelspitze 

Eher auf einem Wohlfühl-Rundgang: Angela Merkel, die bei ihrem traditionellen CeBIT-Besuch am Dienstag mit Gast-Bundespräsident Johann Schneider-Amman u.a. Schweizer Start-ups, Modelle für eine vernetzte Stadt, den Bonsai-Roboter „Pepper“ und den neuesten Trend, Head-Mounted Displays, unter die Kanzlerinnen-Lupe nahm. Stichwort „Mobilität“ und damit auch zur Hessen-Präsenz, wo es bei turbulentem Besuch ganztägig rund ging. Perfekter Zeitpunkt also auch für die HZD-Doppelspitze Joachim Kaiser (Direktor) und Thomas Kaspar (Technischer Direktor), das „Digitale Hessen“ zu besuchen - und u. a. die jüngsten Features des HessenPC zu begutachten: „Wir sind gerade bei der zentralen HessenPC-Produktfamilie - Stichwort Mobilität in der Verwaltungsarbeit via Tablet oder Smartphone - auf dem bestem Weg. Und, wie hier auf der CeBIT festzustellen, mitten im Trend“, so Joachim Kaiser.

 

„Nutzen für Bürger und Unternehmen  - Verwaltungsprozesse einfacher, schneller und kostengünstiger“

Am Nachmittag zu Gast in Halle 7: Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, CIO und Bevollmächtigter für E-Government und Informationstechnologie des Landes, gemeinsam mit IT-Beauftragten der Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie Vertretern der Metropolregion Rhein-Neckar einen wegweisende Kooperation zu unterzeichnen hatte. Es ging um die nun bis ins Jahr 2020 verbriefte Fortführung des Modellvorhabens „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“ - eine Zusammenarbeit, die sich „konsequent am Nutzen für Bürger und Unternehmen orientiert und Verwaltungsprozesse einfacher, schneller und kostengünstiger gestalten wird“, so der Finanzminister, der die Fortsetzung des Modellvorhabens als logischen Schritt sieht, um weiterhin wichtige Impulse für die Entwicklung des E-Governments in Deutschland zu setzen.