Dritter Messetag - Reger Publikumsverkehr im "Digitalen Hessen"

Die verlorene Angst vor der Wolke und Neues aus Nippon - Gastland Japan lebt mit 120 Ausstellern unverdrossen die digitale Zukunft vor und im „Digitalen Hessen“ herrscht reger Publikumsverkehr -

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„Franka“: Erster selbstlernender Roboterarm unter 10.000 €, per App bedienbar
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Die verlorene Angst vor der Wolke und Neues aus Nippon

- Gastland Japan lebt mit 120 Ausstellern unverdrossen die digitale Zukunft vor und im „Digitalen Hessen“ herrscht reger Publikumsverkehr -

Die neuesten Statistiken des Branchenverbandes Bitkom zum Cloud-Computing in Deutschland zeigen, dass 2016 rund 65 % der Unternehmen mit einer Größe ab 20 Mitarbeitern als Nutzer gelistet sind. Nicht zuletzt ist dies auch eine Bestätigung der HZD-Strategie, die als IT-Dienstleister und Cloud-Anbieter für die Hessische Landesverwaltung ihr Programm „IT-Fabrik“ aufgelegt hat und bis 2020 konsequent nach Cloud-Gesichtspunkten ausrichten wird.

Sachsens Innenminister zu Gast 

Damit wieder in Halle 7 und ins „Digitale Hessen“, wo am Mittwoch der bisher stärkste Publikumsandrang zu vermelden war - und u.a. die Bürger- und Wirtschaftsdienste wie „Das mobile Servicekonto Hessen“ (die benutzerfreundliche, per Android Smartphone App mögliche KFZ-Abmeldung) oder das Solar-Kataster Hessen auf großes Interesse stießen. Am Nachmittag zu einem kurzen Erfahrungsaustausch bei Hessens Co-CIO Roland Jabkowski: Sachsens Innenminister Markus Ulbig, der am CeBIT-Mittwoch den „Identity Leak Checker Client“ freigeschaltet hat - eine Software, die Sachsens Landesverwaltung vor möglichen Identitätsdaten-Diebstählen schützen wird.

Die „Society 5.0“ im Land der aufgehenden Sonne

Bliebe noch der etwas genauere Blick ins diesjährige Partnerland Japan, das mit seiner Innovationskraft und Technikbegeisterung als drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt alle CeBIT-Besucher verblüfft - auch weil das Kabinett von Premier Shinzo Abe schon 2014 das Regierungsprogramm „Gesellschaft 5.0“ eingeführt hat, mit dem sich das Land der aufgehenden Sonne bis zu den Olympischen Spielen in Tokio zu einer der weltweit fortschrittlichsten digitalen Gesellschaften entwickeln will

Der Mensch als Auslaufmodell?

In Hannover werden dazu auf 7.000 Quadratmetern in den Hallen 4 und 12 beeindruckende Resultate präsentiert: Sensortechnologie, biometrische Authentifizierungs-Tools, lernende Maschinen, Drohnen, Exoskelette, intelligente Autos, humanoide Roboter - „Wird der Mensch in Nippon zum Auslaufmodell?“ So lautet zumindest eine CeBIT-Diskussionsrunde, die Hiroshi Ishiguro - ein Superstar der japanischen Szene und Direktor des Intelligent Robotics Laboratory/Universität Osaka - aufmischen will. Gemeinsam mit seinem lebensgroßen Roboter-Zwilling aus Silikon.