Erster Messetag - Eröffnungstag

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Von Maschinenmenschen, Drohnen und Datensicherheit, oder: Digitale Transformation live erleben

   -  Die CeBIT 2017 öffnet ihre Tore - Das Digitale Hessen zeigt sich mit seinen Themen-Schwerpunkten der „Agenda 2020“ voll im Trend - 
 

Mit dem traditionellen Rundgang der deutschen Bundeskanzlerin startete am Montag die CeBIT in ihren fünftägigen Messe-Marathon, der in 2017 einen besonderen Fokus setzt: Die Digitalisierung soll anfassbar und erlebbar werden. Getreu dem Slogan „d!conomy - no limits“ zeigen mehr als 3.000 Aussteller aus 70 Ländern mehr grenzenlos konkrete Anwendungsbeispiele denn je: von Exo-Skeletten („Anzüge“, mit denen man Querschnittsgelähmte gehen lassen oder schwerste Lasten heben kann) über die allgegenwärtigen Drohnen und Virtual-Reality-Brillen bis zu neuen Antiviren-Programmen oder humanoiden Robotern.

Vorhang zur digitalen Zukunft lüften 

Womit wir beim diesjährigen Partnerland Japan wären, das mit rund 120 Unternehmen den „Vorhang zur digitalen Zukunft“ lüften möchte, in seinem Messe-Motto schon von der „Gesellschaft 5.0“ spricht und unter anderem Maschinenmenschen präsentiert, die in der Alten- und Krankenpflege eingesetzt werden können. Bundeskanzlerin Angela Merkel, die am Sonntag gemeinsam mit Japans Ministerpräsident Shinzo Abe die offizielle Eröffnung begleitete, sprach sich nicht nur für ein derzeit auszuarbeitendes Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan aus - sie appellierte zudem dafür, die vom rasanten Wandel verunsicherten Menschen nicht zu vernachlässigen. 

„Tür in eine andere Welt“

Denn: Die Digitalisierung werde alle möglichen Lebensbereiche beeinflussen, und sei die Tür in eine völlig veränderte Welt des Wirtschaftens, Arbeitens und Konsumierens. Eine Einschätzung, die auch Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir im Interview mit INFORM (Kundenmagazin der HZD, Ausgabe 1/17, März) schon eindrucksvoll formuliert hat: „Wir erleben eine ökonomisch-technologische Revolution, die … fast alle Aspekte unseres Alltags verändern wird: Wie wir wohnen und uns fortbewegen, wir wir konsumieren und kommunizieren.“

Kontinuierliche Umsetzung der „Digitalen Agenda 2020“

Aus dieser Perspektive bleibt es umso wichtiger, dass das Land Hessen beim Thema eGovernment in vielen Bereichen weiterhin Vorreiter ist und kontinuierlich an der Umsetzung des aktuellen Masterplans „Digitale Agenda 2020“ arbeitet. Die CeBIT-Präsenz „Digitales Hessen“ (Halle 7, Stand E47) und der Gemeinschaftsstand des IT-Planungsrates (Halle 7, Stand B42) zeigen hochinteressante Entwicklungen zu Themen wie eJustice, IT-/Cybersicherheit, Bürger- und Wrtschaftsdienste (u.a. Geodaten, Solarkataster, Bürger-/Servicekonto), IT-Infrastruktur und -Kooperationen, kommunale IT-Services oder App-Entwicklungen wie etwa die neue Sportstätten App für Hessen.

Minister Peter Beuth auf CeBIT-Rundgang in Halle 7

Hessens Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, nahm bei seinem Rundgang am ersten Messetag u.a. auch die in Zusammenarbeit von HMdIS und HZD entwickelte App „Sportland Hessen“ unter die Lupe. In Halle 7 präsentiert sich ein Showcase, der am Beispiel der Stadt Kassel die Funktionen dieser Anwendung deutlich macht. Welche Sportarten bieten die Sportstätten in meiner Nähe? Wo/wann kann ich schwimmen gehen? Oder wie finde ich den nächsten Fußballplatz? Auf diese Fragen gibt die  „Sportland Hessen“-App, die ihre Informationen zunächst noch aus der hessischen Sportstätten-Statistik bezieht, konkrete Antworten. Ziel ist die schrittweise Ergänzung dieser Datenbank - bis zur landesweiten Erfassung aller Sportstätten, unabhängig von ihrer Trägerschaft.